Science Fiction Mobility: Was geht wirklich mal?

Science Fiction Mobility aka Star Trek Technologie – klingt phantastisch, ist es auch! So manches davon geht wirklich, schon heute oder demnächst. Uns erwartet ziemlich Abgefahrenes…

Fliegende Taxis, autonome E-Autos, coole E-Gadgets , unfassbar schlaue Mobilitätsassistenten – was kann da noch kommen? Zeitreisen? Beamen wie bei Star Trek? Das ist doch Quatsch. Oder doch nicht?

Mhm – hättest du vor 10 Jahren gedacht, dass wir heute mit ultraflachen Minicomputern, also Smartphones, jederzeit und von überall aus Videochats mit fast jedem Menschen auf der Welt führen können? Und ernsthaft über fliegende Autos diskutieren (sogar noch bevor wir schnelles Internet haben, was das Videochatten zugegebenermaßen nicht immer einfach macht ;-))?

Was geht, was geht nicht in der Science Fiction Mobility? Klick Dich durch unser Quiz.

Ein bisschen was geht also tatsächlich in der Science Fiction Mobility, eigentlich sogar ganz schön viel, findest du nicht? Und weil’s so interessant ist, gehen wir jetzt gleich nochmal ein bisschen in die Tiefe…

Beamen von Ort zu Ort

… könnte in 140 Jahren zumindest rein technisch Wirklichkeit werden, wenn die technische Entwicklung bei der Informationsverarbeitung so weitergeht. Ob man dann auch Menschen beamen kann bzw. ob das, was dann ankommt auch noch ein Mensch ist, das weiß halt noch keiner. Denn vielleicht bestehen wir ja nicht nur aus Atomen, sondern haben auch eine Seele. Wird die nun mitgebeamt, oder fliegt die irgendwo aus der Kurve? “Star Trek Forscher” Dr. Hubert Zitt beschäftigt sich viel mit dem Thema und hat noch viele weitere interessante Fragen und Facts. Auch an der Delft University of Technology in Holland wird fleißig am Beamen gearbeitet. Hier versuchen die Forscher aber erstmal, Informationen von einem Teilchen auf ein anderes zu beamen.

Zeitreisen, naja.

Einsteins Relativitätstheorie und die Versuche von Hafele und Keating zeigen, dass man sozusagen in die Zukunft reisen kann. Je schneller man sich durch den Raum bewegt, desto stärker der Effekt. Das Experiment wurde schon oft wiederholt und ergibt vereinfacht gesagt, dass für Objekte, die sich schneller bewegen als andere die Zeit langsamer verläuft, verglichen mit den langsameren Objekten – hier super erklärt von Physics Girl – danke 🙂. Nur in die Vergangenheit kann niemand auf diese Weise reisen. Also: Wird eher nix mit Zeitreisen!

Astralreisen. Mhm.

Den Körper verlassen und auf Reisen gehen? Der amerikanische Kernphysiker Thomas Campbell wollte das Thema Astralreisen experimentell und wissenschaftlich bearbeiten und führte in den 70er Jahren tatsächlich Out-of-Body Experimente durch – mit erstaunlichen Ergebnissen, die sich mit “normaler” Physik nur noch schwer erklären lassen. Campbell entwickelte dann ein ganz eigenes Modell davon, wie die Welt funktioniert, und egal, ob man ihm folgt oder nicht, sein Buch ist lesenswert, auch online unter “My Big Theory of Everything” 

Elon Musks Startup “Neuralink” hat dagegen mit Astralreisen rein gar nichts zu tun – ist aber trotzdem ebenfalls interessant: Musk und seine Kollegen wollen Hirn und Computer mit einer Art Neuro-Prothese vernetzen, sodass Mensch und Maschine direkt miteinander kommunizieren können.

Zurück in die Zukunft beginnt jetzt!

Auf fliegenden Skateboards ab durch die Lüfte wie im Science Fiction Film “Zurück in die Zukunft“- das ist gar nicht so unrealistisch, weil es das passende Gerät schon gibt. Zum Beispiel hat der französische Extremsportler und Adrenalinjunky Franky Zapata ein Flyboard erfunden, mit dem der Mensch durch die Luft fliegen kann. Das Gerät kannst du privat noch nicht kaufen, aber vielleicht bald, wenn Zapatas Firma überlebt. Und wenn nicht das Flyboard, vielleicht kaufst du ein anderes – Zapata ist ja nicht der einzige, der am fliegenden Hoverboard arbeitet.

Traktorstrahl – noch ein Spielzeug

Ja, Forscher der University of Bristol haben es geschafft, kleine Styroporteilchen von 1,6mm Durchmesser mit einer Art Traktorstrahl zum Schweben zu bringen, der auf Schallwellen basiert. Aber es fehlt noch einiges, bis ein Mensch damit schweben kann… im Grunde schon noch Science Fiction. Aber Medikamente könnten im Körper mit dieser Technik transportiert werden. Du willst sowas haben? Kannst du – hier gibts die Anleitung zum Nachbasteln des Traktorstrahls.

*  *  *

Interessant, oder? Es gibt noch mehr: In unserem 1-2-SCIENCE Special zur Mobilität der Zukunft haben wir Spannendes für Dich: Hyperloop, Autonome Busse, Fliegende Taxis, E-Scooter oder ein Elektroauto zum Selberbauen. Alles rund um die Frage, wie wir in Zukunft von A nach B kommen. Klick rein und lass uns auch gerne wissen, ob’s dir gefallen hat: Auf unserer >>> 1-2-SCIENCE Facebookseite freuen wir uns auf Kommentare und Likes 🙂

 

 

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