Köpfe: Yoga Jürgen

Der Mann scheint aus positiver Energie zu bestehen, das ist total ansteckend. Ich spüre das vom ersten Moment an, als wir uns zum Interview und zum Workout auf der Regensburger Donauinsel treffen. “Yoga Jürgen” ist der Mann, der hunderte Studis in seinen berühmten Workouts an der Regensburger Uni nicht nur zum Schwitzen, sondern auch zum Lachen bringt! Jürgen Feigl ist aber auch Rampensau (sagt er selber ;-)), Motivator, Papa, Regensburger Urgestein und vor allem: wahnsinnig gut drauf! Wie geht das?

Superpower: Anziehungskraft

An diesem sonnigen Tag an der Donau erzählt mir Jürgen als erstes, wie er als Kind mit seinen Freunden hier ins Wasser gesprungen ist und allen möglichen Unsinn veranstaltet hat. Das kann ich mir super vorstellen, irgendwie hat er das Kind in sich bewahrt. Da macht´s Spaß zuzugucken, das steckt direkt an. Vielleicht ist es die wichtigste Zutat zu Jürgens Superpower: Anziehungskraft.

Aber natürlich nicht die einzige. Hinter Jürgens Erfolg und Beliebtheit stecken harte Arbeit, Durchhaltevermögen, Disziplin. Und das merkst du auch! Eines musst du dir auf jeden Fall merken, wenn du an einer von Jürgens Stunden teilnehmen willst: Du musst pünktlich sein! Sonst ist es nahezu unmöglich, bei dem großen Ansturm an Yoga-Liebhabern einen guten Platz und eine gute Sicht auf Jürgen zu bekommen. In der allerersten Yoga-Stunde, die ich selbst bei ihm besucht habe, hat mich das überwältigende Gefühl von Group Fitness sofort gepackt. Wohin man auch sieht, überall sind Menschen, die gemeinsam mit dir Sport treiben. Alle scheinen angesteckt von Jürgens positiver Energie zu sein.

Yoga
Regensburg goes FIT mit Jürgen Feigl

Ich zeige Jürgen ein überwältigendes Bild: Er steht vor einer riesigen Menschenmasse, alle haben die Hände in der Luft. Wie geht es einem in so einem Moment? Jürgen denkt kurz nach: “Es fühlt sich an wie ein Superstar, es ist Gänsehaut-Feeling.” Ist Yoga-Jürgen ein Guru? Nein, findet er nicht. Eher am Boden geblieben. Alles, was er tut und anfasst, macht er, weil er es liebt und selbst davon überzeugt ist. Authentisch sein, darum geht es. Und das, was man erzählt und den Leuten beibringt, soll Hand und Fuß haben. Das sieht Jürgen auch als Schlüssel für seinen Erfolg.

Glücklich werden wie Jürgen?

Jürgen war nicht durchgehend so gut drauf wie jetzt. Auch in seinem Leben gab es Brüche und Wendungen, die weder geplant noch gewünscht waren. Krankheit, Trennungen, traurige Zeiten. Aber ich spüre deutlich, wie gut es ihm jetzt geht, wie glücklich er ist, in diesem Moment und ganz allgemein. Wie geht das? Kann man so was lernen? Jürgen sagt, er habe aus seinen Ups and Downs gelernt. Zum Beispiel, jeden Moment für sich zu erleben und nicht so sehr in die Zukunft zu schauen oder in der Vergangenheit zu hängen.

Vor allem sagt Jürgen: “Gib niemals auf!” Klingt einfach, ist aber so schwer! Was ihm dabei hilft, ist natürlich – wie sollte es anders sein – Yoga. Es helfe ihm dabei, “im Hier und Jetzt zu leben.” Also – Yoga kann was. Und jeder kann Yoga machen, auch mit Jürgen, zum Beispiel beim Regensburger Hochschulsport – übrigens auch, wenn die Hochschulen geschlossen haben.

Yoga
Yogastunde mit Jürgen Feigl

Ein Tag ohne Yoga…

… ist kein schlechter Tag, findet Jürgen. Man darf das nicht so eng sehen, sich nicht unter Druck setzen, das sei ganz wichtig. Yoga darf nicht so verbissen sein und soll ja Spaß machen. Mach’s weil du willst, sagt Jürgen. Aber natürlich will ich jetzt! Und Jürgen hat zum Glück auch was vorbereitet. Inzwischen ist noch jemand eingetroffen auf der wunderschönen Wiese an der Donau, wo wir uns verabredet haben: Jürgens Tochter Lea, die mit uns eine halbe Yogastunde machen wird. Man könnte sie fast ein bisschen um ihren Papa beneiden, da ist der Personal Trainer ja gleich im Haus! Und so erlebe ich meine erste Yoga-Session mit Jürgen und Lea, exklusiv und nur für mich – und jetzt auch für dich, wir filmen das natürlich mit. Viel Spaß beim Mittrainieren!

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    Daniela Zecherle Verfasst von: