Ersetzt auch dich bald ein Roboter in deinem Job?

Den Jobfuturomaten haben wir Dir in unserem interaktiven Film zum Thema Robotik bereits vorgestellt. Er beschreibt wie viel Prozent eines Berufes schon heute von einem Roboter übernommen werden können. Neugierig? Das waren wir auch, deswegen haben wir auf der Website in einem Selbsttest die verschiedensten Jobs getestet. Einige der Ergebnisse haben uns wirklich überrascht…

Berufsgruppe Betriebswirt

Alle bisherigen Studenten aus dem 1-2-Science-Team studieren BWL an der OTH Regensburg. Deswegen wollten wir natürlich zu aller erst wissen, wie gefährdet unsere zukünftigen Jobs sind. Die meisten Bereiche der Betriebswirtschaft können zum Großteil noch nicht von Robotern ausgeführt werden: Im Personalmanagement sind es beispielsweise nur 15% der Tätigkeiten und im Marketing sogar nur 13%. Angehende Steuerberater und -prüfer müssen sich jedoch vor den Maschinen in Acht nehmen, denn hier können 56% der Aufgaben bereits durch sie ersetzt werden.

Berufsgruppe Altenpfleger

Frägt man den Job-Futuromaten nach der Ersetzbarkeit von Altenpflegern, so spuckt er 0% als Ergebnis aus. Sind Roboter in der Pflege also wirklich nur Zukunftsmusik? Wohl eher nicht, denn in Japan werden genau solche maschinellen Helfer schon längst eingesetzt. Sie erkennen Notfälle, helfen beim Aufstehen und sorgen sogar für Unterhaltung.

Berufsgruppe Anwalt

Du glaubst ein Anwalt könnte nie von einem Roboter ersetzt werden? Falsch! Bei den verschiedenen Fachanwalt/anwältinnen-Jobs können z.B. schon 20% der Aufgaben von einem Roboter (oder einer künstlichen Intelligenz) übernommen werden. Bei Patentanwälten sind es laut Job-Futuromat sogar schon 25%.

Berufsgruppe Bäcker

Nie mehr um vier Uhr morgens aufstehen, damit die Semmeln auch schon für die Frühaufsteher frisch aufgebacken sind? Klingt für viele Bäcker wie ein Traum. Ist es aber nicht, denn 75 % der Tätigkeiten in diesem Beruf können heute schon von Maschinen übernommen werden. Ob das Gebäck dann allerdings genauso gut schmeckt, wie von einem Bäcker mit Leidenschaft, ist wohl fraglich…

Hier seht ihr, wie ein Back-Roboter in der Praxis eingesetzt wird:

Berufsgruppe Buchhalter

Controller haben gegen viele Vorurteile zu kämpfen: Sie gelten als übermäßig korrekt, humorlos oder phantasielos. Diese Eigenschaften hören sich schon fast an, wie eine Beschreibung eines Roboters. Und tatsächlich: 64% der Aufgaben eines Bilanzbuchhalters könnten von einem Roboter erledigt werden. Bei einem Finanzbuchhalter sind es sogar schon 75%.

Berufsgruppe Friseur

So lange Roboter nicht eigenständig denken können und einschätzen können, welche Frisur einem Menschen am besten steht, haben Friseure und Friseurinnen nicht viel zu befürchten: Maschinen können im Moment keine einzige ihrer Tätigkeiten ersetzen. Und mal ehrlich, gehört es bei einem Friseurbesuch nicht auch dazu, sich mit dem Friseur oder der Friseurin ausgiebig über die Neuigkeiten in der Region auszutauschen? Auch das werden Roboter wohl nie beherrschen – Oder doch?

 Berufsgruppe Ingenieur

Ingenieure tragen wohl am meisten dazu bei, dass Roboter sich so rasant weiter entwickeln – und Arbeitsplätze zerstören. Das sieht auch der OTH-Professor Dr. Schlegl so. Aber obwohl sie die Roboter selbst erfinden und weiterentwickeln, werden auch in ihrer Branche einige Arbeitsplätze von Maschinen bedroht. Bei Industrie-Ingenieuren können beispielsweise 25% der Aufgaben von Maschinen erledigt werden. Im Bereich der erneuerbaren Energien sind es sogar schon 67%.

 

Müssen wir jetzt alle Angst vor den Maschinen haben?

Wenn man mal etwas länger mit dem Jobfuturomat herumspielt, kann das schon ganz schön bedrückend werden. Es gibt kaum einen Beruf, in dem Roboter nicht heute schon irgendeine Tätigkeit ersetzen können – bei vielen sind es sogar schon mehr als die Hälfte der Aufgaben. Da könnte man ja fast befürchten, dass wir bald alle von Maschinen beherrscht werden…

Aber keine Angst, Prof. Dr. Schlegl kann Dich beruhigen:

Wir sollten also auch nicht vergessen, welche Möglichkeiten wir durch den technischen Fortschritt haben. Ein Feuerwehrmann muss zum Beispiel nie wieder sein Leben in einem brennenden Haus riskieren, denn dafür gibt es feuerlöschende Roboter und auch im OP-Saal können Roboter in Zukunft ihre ruhige Hand beweisen

Du hast noch Fragen zum Thema #Robotik? Oder hast du noch weitere spannende Thesen über Roboter im petto und würdest gerne mit uns darüber diskutieren? Super, dann schreib uns einen Kommentar- wir freuen uns über Rückmeldungen 🙂

Sarah & Kathi

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Katharina Paulus Verfasst von:

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