Ernüchterung, Verzweiflung und am Ende: ein tolles Ergebnis!

Walt Disney, wir haben höchsten Respekt vor euch!

Ja ja, einen Film und ein paar Videos zu erstellen, das hätten wir uns wohl alle einfacher vorgestellt. Zu Beginn unseres Projektes waren wir voller Euphorie. Wir wussten zwar noch nicht genau was uns erwartet, doch die Ideen für das Drehbuch sprudelten förmlich nur so aus uns heraus. Hier noch eine Zeitreise. Dort noch eine auf dramatische Weise untergehende Welt einfügen. Wir waren kaum zu bremsen.

>>AUF DEM BODEN DER TATSACHEN ANGELANGT<<

Doch wir wurden bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Hier gab es ein paar Unstimmigkeiten und dort war der Aufwand unverhältnismäßig. Nur ein Bruchteil unserer „phänomenalen“ Ideen konnte tatsächlich in die Tat umgesetzt werden. Diese Erkenntnis tat weh, teilweise sogar sehr. Die Zeit drängte, nur knappe drei Monate hatten wir für unser Projekt, das es in dieser Art und Weise noch nie an der OTH Regensburg gegeben hat. Auch waren wir uns zu Beginn nicht wirklich bewusst, was unser Zeichner alles leisten muss, um die von uns gewünschten, so leichtfertig ausgedachten Animationen perfekt umzusetzen. Ganz zu schweigen von der richtigen Musikauswahl und der Vertonung der Animationen. Gott sei Dank hatten wir mit Markus Walsch einen Experten an unserer Seite, der uns wirklich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand.

Und dann, ja dann sollte es ja auch noch eine stimmige Geschichte ergeben, Sinn und nützliche Informationen vermitteln, ansprechend und im besten Fall auch noch höchst interessant für unsere User sein. So verbrachten wir oft Tage nur damit, unsere Konzepte wieder und wieder umzuwerfen. Anschließend nach Alternativen zu suchen und das beste aus all den vielen Ideen herauszuholen.

>>DAS ENDE NAHT!<<

Tage und Wochen vergingen und mit der Zeit wurden wir immer besser. Wir hatten nun ein Gefühl dafür bekommen, was machbar ist und welche Umsetzungen unrealistisch sind. Erste Animationen wurden in die Tat umgesetzt und mit immer mehr Ergebnissen stieg auch die Motivation. Unsere im Kopf ersponnenen Fantasien wurden endlich Realität. Alles bekamen ein Gesicht, Emojis erwachten zum Leben und das Leid von Liling und den anderen Ausgebeuteten wurde anschaulich. Unsere tollen Interviews, Videos und die zahlreichen Animationen wurden schließlich in Einklang gebracht. Das Projekt wuchs und wuchs und allmählich wurde etwas daraus, von dem wir am Anfang nicht einmal gewagt hätten zu träumen: Ein zusammenhängender Film voller Informationen, Emotionen und Momenten, die einen zum schmunzeln bringen. All die Arbeit, Zeit und Mühe hatte sich ausgezahlt und wir sind alle sehr stolz auf das, was wir in dieser kurzen Zeit mit unseren begrenzten Mitteln auf die Beine gestellt haben.

Chapeau an uns selbst und all diejenigen, die uns dabei so tatkräftig unterstützt haben!

Wir sind gespannt bald zu hören, wie ihr die Filme findet!

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