Diese 5 Dinge verbessern die (Um-)Welt

Unsere Umwelt leidet! Und zwar unter all den externen Effekten, die wir ihr durch unseren heutigen Lebensstil zumuten. Vieles ist in Plastik verpackt und das landet oft überall – aber nicht in der Recyclingfabrik. Sauberes Wasser wird verschmutzt und gleichzeitig übermäßig verbraucht. Abgase verpesten die Luft…

Klar, das klingt jetzt erst mal ziemlich schrecklich. Aber: Es ist nie zu spät etwas zu ändern! Deswegen zeigen wir euch jetzt fünf Dinge, die unsere Umwelt ein bisschen besser machen. Und die meisten davon könnt ihr auch ganz einfach in euren Alltag integrieren.

1. Der Meeresmülleimer

An einem Hafen landet oft so einiges an Müll im Wasser. Plastikflaschen, Verpackungen oder Essensreste – all das werfen manche Menschen achtlos ins Wasser und denken gar nicht an die externen Effekte ihrer Handlung. Zum Beispiel an die Fische, die durch Plastikpartikel vergiftet werden oder die Vögel, die sich im Müll verheddern und nicht mehr fliegen können.

Genau dieses Problem bekämpft der Seabin. Zwei Australier haben einen Eimer entwickelt, der in Hafenregionen im Wasser schwimmt: durch eine eingebaute Pumpe saugt er Abfälle aus dem Meer. Ein Filtersystem schafft es sogar das Wasser von Öl zu befreien. Im Hafen von Helsinki wird der Meeresmülleimer schon getestet und ab 2017 soll er dann offiziell im Einsatz sein.

Hier könnt ihr den Seabin in Action sehen:

2. Die umweltfreundlichen Einwegteller

Wer kennt es nicht? Man lädt Freunde zum Essen ein, hat einen schönen Abend – und steht am Ende vor einem riesigen Berg Teller, die man abspülen muss. Plastikgeschirr ist natürlich auch keine Lösung, das ist umweltschädlich und kein bisschen nachhaltig. Gibt es also keine Lösung für Abspül-Muffel außer zu Schwamm und Bürste zu greifen? Doch. Zum Beispiel nachhaltiges Einweggeschirr von leaf republic oder Bioeinweggeschirr. Diese Teller sind auf pflanzlicher Basis hergestellt und lassen sich nach der Verwendung ohne schlechtes Gewissen entsorgen. Einziger Nachteil: Die Blätter, aus denen z.B. die Teller von leaf republic hergestellt werden, müssen aus Asien importiert werden, da es mit Blätter aus Europa bisher noch nicht funktioniert. Das heißt ganz ohne negativen ökologischen Fußabdruck läuft es auch hier noch nicht.

3. Die verpackungsfreien Supermärkte

Beim Einkaufen im Supermarkt denkt man oft gar nicht darüber nach, wie viel „Müll“ man eigentlich mit auf das Kassenband legt. Fast jedes Produkt ist einzeln in Pappe, Plastik oder Folie verpackt – teilweise sogar Lebensmittel, die selbst eine natürliche Schale besitzen. Und diese Verpackungen landen meistens sobald man die Einkäufe zuhause auspackt im Müll. Doch das alles muss nicht sein. Denn mittlerweile gibt es in nahezu jeder größeren Stadt in Deutschland verpackungsfreie Supermärkte. Die Produkte werden in großen Spendern aufbewahrt und jeder Kunde packt sich die Waren in mitgebrachte Behälter. Am Ende zahlt man nach Gewicht (das Eigengewicht der mitgebrachten Behälter wird natürlich abgezogen). Und das ist gleich noch ein Vorteil dieser Supermärkte: Weil jeder selbst bestimmen kann, wie viel er von einem Produkt wirklich benötigt, werden am Ende auch viel weniger Lebensmittel weggeworfen.

4. Die wassersparende Dusche

Pro Duschgang verbrauchen wir ca. 100 Liter Wasser. Eine ganz schöne Menge, wenn man bedenkt, dass 66 Prozent der Deutschen mindestens einmal am Tag duschen…Die Lösung für alle die morgens gerne ohne schlechtem Gewissen unter der Dusche stehen: Eine Dusche, die das eigene Wasser recycelt. Das kann zum Beispiel die Showerloop-Dusche oder die Dusche von Orbital-Systems.

Anders als bei herkömmlichen Duschen läuft bei diesen wassersparenden Alternativen das Wasser nicht einfach ab. Es wird aufgefangen, gefiltert und gesäubert und wieder nach oben gepumpt. So verbraucht man in einem Duschgang anstatt 100 Litern nur noch fünf bis zehn Liter. Außerdem ist diese Art zu Duschen auch noch Energiesparend, denn das Wasser muss nur einmal erhitzt werden. Wenn es gesäubert wieder aus dem Duschkopf kommt ist es immer noch warm. Mit so einer Recycling-Dusche vermeidest du bei deiner Waschroutine also gleich mehrere externe Effekte: Du reduzierst den Wasserverbrauch und sparst dir Energie und ein schlechtes Gewissen.

5. Der wiederverwendbare To-Go-Becher

Eigentlich ist so ein wiederverwendbarer Coffee-To-Go-Becher nichts neues und mittlerweile auch nicht mehr super innovativ. Kaufen kannst du ihn fast überall: In Supermärkten, Haushaltsgeschäften und sogar in Buchhandlungen haben wir schon solche Becher entdeckt. Wieso wir es dann trotzdem erwähnen? Rund dreimilliarden Einwegbecher gehen pro Jahr über die Ladentheke – und das alleine in Deutschland. Und die meisten davon landen in öffentlichen Mülleimern (oder irgendwo daneben), d.h. sie werden auch nicht recycelt.

Wenn du also morgens keine Zeit mehr für deinen Kaffee zuhause hast, nimm doch das nächste mal einfach einen Mehrwegbecher mit. Das schont die Umwelt und in vielen Cafés kannst du damit sogar Geld sparen!

So und bevor wir jetzt noch lange reden, lasst uns loslegen und die (Um-)Welt verbessern…

Sarah & Kathi

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